Marrakesch riecht nach Minze, Zedernholz und gegrilltem Lamm. Die Stadt am Fuss des Atlasgebirges ist über 1000 Jahre alt und steckt voller Kontraste. Zwischen roten Lehmmauern drängen sich bunte Souks, ruhige Riads und prachtvolle Paläste. Ab Zürich, Genf oder Basel landen Sie in rund 3,5 Stunden am Flughafen Menara. Von dort sind es nur 20 Minuten bis zur Medina. Planen Sie Ihren Besuch als Teil unserer Marokko Rundreise 7 Tage.
Ab dem späten Nachmittag stellen Garküchen ihre Stände auf. Rauch steigt auf, Trommeln setzen ein. Um Sie herum erzählen Geschichtenerzähler, Akrobaten ziehen Kreise. Seit 2001 ist dieser Platz UNESCO-Weltkulturerbe.
Ihr 77 Meter hohes Minarett sehen Sie von fast überall in der Stadt. Die Almohaden bauten diese Moschee im 12. Jahrhundert. Nicht-Muslime dürfen sie nur von aussen bewundern — am schönsten bei Sonnenuntergang.
Der französische Maler Jacques Majorelle legte diesen Garten in den 1920er-Jahren an. Später kaufte Yves Saint Laurent das Anwesen. Heute spazieren Sie zwischen Kakteen, Palmen und leuchtend blauen Wänden — ein ruhiger Gegenpol zur Medina.
150 Räume mit handgeschnitzten Zedernholzdecken und bunten Zellige-Fliesen. Der Palast aus dem 19. Jahrhundert gibt einen guten Eindruck davon, wie wohlhabende Marokkaner damals lebten.
Ohne Plan verlaufen Sie sich hier garantiert. Genau das macht den Reiz aus. Die Medina gehört zum UNESCO-Welterbe und zählt zu den grössten Altstädten weltweit.
Gewürze, Ledertaschen, Teppiche, Lampen — jede Gasse hat ihr Thema. Handeln Sie den Preis herunter. Das gehört zum Erlebnis.
Schmiede hämmern Kupfer, Töpfer drehen Schalen, Weber knüpfen Teppiche. Sie dürfen zusehen und fragen. Viele Werkstätten bestehen seit Generationen.
Hinter unscheinbaren Türen verbergen sich alte Koranschulen (Medersen) und Riads mit kunstvollen Innenhöfen. Die Ben-Youssef-Medersa ist besonders sehenswert.
Tajine, Pastilla, frisch gepresster Orangensaft — vieles kostet weniger als 5 CHF. Ein Kochkurs im Riad ist ein schönes Mitbringsel.
Am angenehmsten reisen Sie von März bis Mai oder September bis November. Im Juli und August steigt das Thermometer über 40 °C.
Durch die Medina gehen Sie am besten zu Fuss. Ausserhalb nehmen Sie ein kleines Taxi. Preis vor Fahrtantritt klären. Pferdekutschen (Calèche) eignen sich für Rundfahrten.
Ein Riad in der Medina lässt Sie das alte Marrakesch hautnah erleben. Wer es moderner mag, wählt ein Hotel im Viertel Guéliz.
Bieten Sie ruhig 30–40 % des ersten Preises. Freundlich bleiben, lächeln, notfalls weitergehen. Handeln soll beiden Seiten Spass machen.
Schultern und Knie bedecken gilt als höflich. In Hotels ist der Dresscode lockerer. Denken Sie an Sonnencreme und einen Hut.
Die Stadt gilt als sicher für Reisende. Wertsachen nah am Körper tragen, besonders auf dem Djemaa el Fna. Selbsternannte "Guides" freundlich ablehnen.
SWISS und Edelweiss fliegen direkt ab Zürich (ca. 3,5 Std.). easyJet bietet Verbindungen ab Genf und saisonal ab Basel.
Reine Flugzeit: rund 3,5 Stunden. Der Flughafen Menara liegt nur 6 km vom Zentrum entfernt — der Transfer dauert etwa 20 Minuten.
In 90 Minuten erreichen Sie das Bergdorf Imlil auf 1'740 m Höhe. Von dort starten Wanderungen zu Berberdörfern und Wasserfällen.
2,5 Stunden Fahrt bringen Sie an den Atlantik. Frischer Fisch direkt am Hafen, Wind in den Gassen und eine ganz andere Stimmung als in Marrakesch.
110 Meter stürzt das Wasser in die Tiefe — die höchsten Fälle Nordafrikas. Am Rand leben Berberaffen, die gerne für Fotos posieren.
Nur 45 Minuten südlich liegt diese Steinwüste. Quad fahren, auf einem Kamel reiten oder unter freiem Himmel essen — alles ohne lange Anfahrt.